Silly oder So angenehm kann ein Promi-Interview sein

Silly

Interviews mit Promis sind nicht immer ein Vergnügen. Ist der Star mit dem falschen Fuß aufgestanden, hat er kurz vor deinem Termin eine schlechte Nachricht erhalten oder wurde er von einem Journalisten vor dir verärgert, stehen die Chancen für ein interessantes Gespräch denkbar schlecht. Nicht zu vergessen die Tabu-Themen, die so manches übereifrige Management vorgibt. Umso mehr weiß ich es nach so manch leidvoller Erfahrung zu schätzen, wenn ein Interview so unkompliziert und angenehm ist wie das mit Silly.

Silly_AlbumIch traf Anna Loos, Ritchie Barton, Uwe Hassbecker und Jäcki Reznicek Anfang März an einem der ersten frühlingshaften Tage des Jahres in der RIAS Bar in Berlin Kreuzberg. Die Vier hatten schon den ganzen Tag lang über ihr neues Album “Kopf an Kopf” gesprochen, doch sie waren auch am späten Nachmittag noch voller Elan dabei. Auf jede Frage gab es eine wohlwollende Antwort, die ein oder andere Anekdote lockerte das Gespräch auf, es wurde viel gelacht. Anna rutschte immer wieder vom Hochdeutsch ins Berlinerische, ein Zeichen dafür, dass sie sich wohl fühlte in unserem Kreis. In keinem Moment hatte ich das Gefühl, gnädigerweise eine Audienz gewährt zu kriegen – und glaubt mir, dieses Gefühl hat mir schon so mancher “Star” vermittelt. Mit Silly habe ich mich nett unterhalten, und das sind oft die besten Interviews.

Ich mochte die Musik von Silly schon vor dem Interview. Jetzt mag ich auch die Band.

Silly

PS: Das Interview selbst haben wir exklusiv verkauft, deshalb können wir es hier leider nicht veröffentlichen, sorry.

Fotos: Universal Music/Jonny Soares, Promo, copicos

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